Link zum Hörtext
Wenn von einem missglückten, entstellenden, ja vergewaltigenden Leseversuch eines Textes die Rede ist, weckt das verständlicherweise großes Interesse. Nach langen Überlegungen und in Abstimmung mit dem geschätzten Autor stelle ich diese Version des Texts in einer halb fertiggestellten Fassung online.
Der Autor Klaus D. Klimke schreibt zu dieser Hör-Version seines Textes:
"Ohne die Bereitschaft der Hörer zur intensiven Auseinandersetzung mit dem Text, birgt sie jedoch die Gefahr in sich missverstanden zu werden. Man muss schon genau zuhören, hinhören, und genau zuordnen. Ich denke jedoch beide Versionen sind gelungen.
Entpuppt die zweite sich doch im Laufe des Zuhörens zu einer, finde ich, bitterböse anmutenden Satire, mutierend zu einer ebenfalls fast universell einsetzbaren Wahlkampfrede, bei der die jeweilige Partei nur eine (oder auch zwei oder mehrere) Farben weglassen und/oder durch Austauschen einiger anderer Phrasen ihren Bedürfnissen anpassen kann."
Literatur-Hörtexte. Gedichte und Kurzprosa von unterschiedlichen Autoren. Der als Autor in verschiedenen Literaturforen umtriebige "Ohrenschützer" liest Gedichte und Prosa aus eigener und fremder Feder.
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Freitag, 25. September 2009
Dienstag, 15. September 2009
Verbrannte Zeit
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Man soll den Ohrenschützer nicht fragen, ob er sich traut, einen Text einzulesen. Er ist imstande und macht es. Wenn es nicht der geschätzte Klaus D. Klimke gewesen wäre, könnte man an dieser Stelle einen Vortrag dieses Texts in Form einer Wahlkampfrede hören, die gegen Ende einen bedrohlichen Jubel ausgelöst hätte ("...ergießt sie sich erneut auf uns!"). Doch das hätte den Text entstellt, lächerlich gemacht, vergewaltigt; das Übertragen in einen neuen Kontext hätte flach und auf billige Provokation abzielend gewirkt. Mit der vorliegenden Variante ist das zum Glück nicht so.
Man soll den Ohrenschützer nicht fragen, ob er sich traut, einen Text einzulesen. Er ist imstande und macht es. Wenn es nicht der geschätzte Klaus D. Klimke gewesen wäre, könnte man an dieser Stelle einen Vortrag dieses Texts in Form einer Wahlkampfrede hören, die gegen Ende einen bedrohlichen Jubel ausgelöst hätte ("...ergießt sie sich erneut auf uns!"). Doch das hätte den Text entstellt, lächerlich gemacht, vergewaltigt; das Übertragen in einen neuen Kontext hätte flach und auf billige Provokation abzielend gewirkt. Mit der vorliegenden Variante ist das zum Glück nicht so.
Montag, 22. September 2008
Nur ein Traum
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Klaus D. Klimke hat zwei wichtige Eigenschaften eines Autors: Er hat etwas zu sagen und er kann es auch. Ob Prosa oder Lyrik, seine Texte haben etwas merkwürdig und anziehend Durchscheinendes und trotzdem stark Geerdetes an sich. Zurück bleibt eine kräftige Aussage, die sich bildhaft einprägt und den Leser mit einer neuen Perspektive auf das Sujet konfrontiert. Auf dass man die Sackgassen im eigenen Denklabyrinth als solche erkennen möge.
Klaus D. Klimke hat zwei wichtige Eigenschaften eines Autors: Er hat etwas zu sagen und er kann es auch. Ob Prosa oder Lyrik, seine Texte haben etwas merkwürdig und anziehend Durchscheinendes und trotzdem stark Geerdetes an sich. Zurück bleibt eine kräftige Aussage, die sich bildhaft einprägt und den Leser mit einer neuen Perspektive auf das Sujet konfrontiert. Auf dass man die Sackgassen im eigenen Denklabyrinth als solche erkennen möge.
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