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Samstag, 12. November 2011

Der Wassergolg

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Nach längerer Pause folgt nun wieder ein schönes Beispiel für Othmar Mahlmeisters Dichtkunst, in dem er den Besuch einer Waschstraße auf unvergleichliche Art und Weise schildert. Der darin vorkommende Verweis auf das Lied "Pienes Tanz" entstammt übrigens dem Album "Hmm" (1983) von Büdi und Gumbls.
(Aktualisierung vom 14.11.2011:) Die fotografische Dokumentation dieses Ereignisses (welche mangels kurzfristiger Verfügbarkeit leider nicht Basis des obigen Video-Optik war) findet sich auf Othmars Bildsammlung auf Flickr, deren Betrachtung an dieser Stelle wärmstens empfohlen wird.

Donnerstag, 6. Januar 2011

Oktopus im Omnibus

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Der Ohrenschützer wünscht ein gutes neues Jahr mit einem Überraschungs-Gedicht vom guten, alten Othmar Mahlmeister, dessen Texte und Fotos auf seinem Blog http://rechnerklemmt.blogspot.com zu begutachten sind.

Was das überaus köstliche Gedicht betrifft, nur Folgendes: Wenn Sie demnächst Oktopus-Spuren im Schnee sichten, dann wissen Sie ja, warum.

Dienstag, 9. Februar 2010

Gedicht von den Socken

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Zurück von der Winterpause gibt es wohl nichts Schöneres als von den Socken zu sein, wie Othmar Mahlmeisters Gedicht. Eine wahre Begebenheit, gewidmet einer jungen Frau, in unnachahmlicher Art und Weise erzählt, hat dieser Text nun das ganze CD-Projekt des Ohrenschützers in Wartestellung verbracht und wird nun mit einem großen Tusch der lauschenden Öffentlichkeit vorgestellt. Es war mir - wie immer bei Othmars Worten - zu lesen eine Freude.

Sonntag, 25. Oktober 2009

Jakob

oder: Mehr von den drei Welsen

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Was uns Othmar Mahlmeister hier wieder mal für eine Schnurre erzählt, ist leicht gelesen. Ein Angler, der auszog, um den Welsen das Fürchten zu lehren, sich siegessicher mit Essen und Trinken versorgt, der Langeweile standhält, sich in einen Mückenkampf verwickelt, an den Realitäten verzweifelt und schließlich ob seines Dursts schwer strauchelt. Das alles in Form, Rhythmus und Prägnanz, dass manch einer in blassen Neid ausbricht. Mit wärmsten Empfehlungen.

Sonntag, 21. Juni 2009

Paddling Bernhard

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Dieser Beitrag schließt vorläufig die Vorstellung von Othmar Mahlmeisters Texten ab. Der Flusslauf der Saône bildet den Hintergrund für eine paddelige Fahrt, bei der sich eine innere Reise nach außen stülpt. Die erlebten Emotionen werden zu Stationen dieser Fahrt, die sich am Ende mit dem wohl besten Bild für ein heimeliges Zuhause abrundet. Wieder ein gutes Beispiel für Othmars Sprachkünste, wie man sie auch in seinem empfehlenswerten Buch "Weiße Reise" finden kann. Aber man höre selbst.

Sonntag, 14. Juni 2009

Rechner klemmt

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Wenn es in Gedichten Slapstick gäbe, sähe man in diesem von Othmar Mahlmeister wohl Buster Keaton vor einem Rechner sitzen. Auch hier zahlt es sich aus, auf Feinheiten zu achten, die der Autor kunstvoll bereitzustellen weiß. Sprachlich in Spiralen kreisend, erzählt der Text von einem technischen Defekt, der schließlich zur Vereinsamung des Protagonisten führt, dessen Lebensinhalt am Ende wie eine Seifenblase zerplatzt.

Montag, 8. Juni 2009

Ethik einer Weißwursthaut

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Die noble Blässe einer Weißwurst, die sich spät, aber nach alter Tradition noch vor dem Zwölfeläuten verspeisen lässt und das Wörtchen "kondomiert" nur angewidert in den Mund nimmt - sie wird im Text von Othmar Mahlmeister mit hoher Sprachkunst beschrieben. Wenn sich Würste mit Vornamen riefen, wären sie wohl alles Kürte, wie sollte es wohl anders sein. In diesem und vielerlei anderen Sinnen beginnt der Ohrenschützer eine für ihn und hoffentlich auch für seine Hörer hoch inspirative "weiße Reise" (so der Titel eines Buchs von Othmar) in die Blätterwelt des fotografierenden Lyrikers (oder lyrischen Fotografen?)...

Montag, 11. August 2008

Morgensonnemeditation

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Othmar Mahlmeister ist nicht nur ein hervorragender Hobby-Fotograf, sondern auch ein präzise arbeitender, fundierter Lyriker. Es heißt, man könne ihn getrost als den bewanderten Uhrmacher der Lyrik bezeichnen. Seine Texte sind stets ausgefeilt und wollen bis in letzte Tiefen ausgeleuchtet werden. So auch dieses farbenprächtige Gedicht, dessen Sprachmelodie dem Himmel entgegenlodert, um gegen Ende mit großer Leichtigkeit wieder den Boden zu berühren.