Mit Gerd Geiser hatte der Ohrenschützer schon sein Vergnügen, nun erbot sich Rudolf Geiser, ebenso mit einem wunderbaren Sinn für Humor gesegnet, für eine Vertonung. Der Schimmelreiter, in seiner etwas verknöcherten Dramatik ein geeignetes Opfer, wird hier samt Deich und Schimmel zerlegt, bis am Ende nur noch Tautologien übrigbleiben. Für den Ohrenschützer lässt sich so eine Gelegenheit für Pythonsche "Pepperpots" (als die Schauspieler in hausmütterchenartige Frauenrollen schlüpften). "Anhören?" - "Gleich." - "Nee, nee, sofort!"
Literatur-Hörtexte. Gedichte und Kurzprosa von unterschiedlichen Autoren. Der als Autor in verschiedenen Literaturforen umtriebige "Ohrenschützer" liest Gedichte und Prosa aus eigener und fremder Feder.
Mittwoch, 2. März 2011
Dienstag, 22. Februar 2011
Irre
Link zum Hörtext
Der vorerst letzte Ausschnitt aus debrumas Texten erklärt, warum die Protagonistin überhaupt ihre Erlebnisse niederschreibt. Und welche Eigenschaft beide teilen, nämlich das nicht zu bändigende Interesse am Phänomen Mensch und seinen alltäglich-seltsamen Ausprägungen. Selbiges fesselt auch den Ohrenschützer, der gespannt ist, wohin der debruma-Blog noch führen wird.
Die Fotos und die Bildregie dieses Beitrags jedenfalls stammen - bewährt und kongenial - vom einzigartigen Othmar Mahlmeister.
Der vorerst letzte Ausschnitt aus debrumas Texten erklärt, warum die Protagonistin überhaupt ihre Erlebnisse niederschreibt. Und welche Eigenschaft beide teilen, nämlich das nicht zu bändigende Interesse am Phänomen Mensch und seinen alltäglich-seltsamen Ausprägungen. Selbiges fesselt auch den Ohrenschützer, der gespannt ist, wohin der debruma-Blog noch führen wird.
Die Fotos und die Bildregie dieses Beitrags jedenfalls stammen - bewährt und kongenial - vom einzigartigen Othmar Mahlmeister.
Montag, 14. Februar 2011
Die Wahrheit über den Weihnachtsmann
Link zum Hörtext
Piet ist der Sohn von Lu, der wir im ersten hier vorgestellten Text von debruma schon begegnet sind. Er hat seinem selten und unregelmäßig erscheinenden Vater Till ein Bild gemalt, um es ihm mitzugeben. Und hiermit sind wir schon mitten in debrumas Universum, deren Protagonistin intelligent und gewitzt ihr Leben meistert und eine seltsame, nicht näher definierbar Bürde mit sich trägt. Dabei ist ihr Alltag zum Teil so schräg, dass es nicht mehr auffällt, wenn sie für eine Vampirin arbeitet. Zur Erinnerung: Ihre Texte finden sich hier.
Die wunderbar passenden Bilder für den hier dargestellten Video-Podcast stammen diesmal von Elke Kemna, für deren Unterstützung sich der Ohrenschützer hiermit herzlich bedankt.
Piet ist der Sohn von Lu, der wir im ersten hier vorgestellten Text von debruma schon begegnet sind. Er hat seinem selten und unregelmäßig erscheinenden Vater Till ein Bild gemalt, um es ihm mitzugeben. Und hiermit sind wir schon mitten in debrumas Universum, deren Protagonistin intelligent und gewitzt ihr Leben meistert und eine seltsame, nicht näher definierbar Bürde mit sich trägt. Dabei ist ihr Alltag zum Teil so schräg, dass es nicht mehr auffällt, wenn sie für eine Vampirin arbeitet. Zur Erinnerung: Ihre Texte finden sich hier.
Die wunderbar passenden Bilder für den hier dargestellten Video-Podcast stammen diesmal von Elke Kemna, für deren Unterstützung sich der Ohrenschützer hiermit herzlich bedankt.
Donnerstag, 10. Februar 2011
Liegen Bleiben
Link zum Hörtext
Die Autorin debruma hat ein kleines, feines Weblog erstellt, in welchem sie über kleine Miniaturen mehrere Erzählstränge verfolgt. Dies mit der ihr eigenen Verkürzung und starken Dialogen, aber auch mit einem ungemein kräftigen Sog, der nach mehr verlangt. Daraus hört der geneigte Leser eine Bild-Lesung in Zusammenarbeit mit dem großartigen Othmar Mahlmeister, welcher für die Bilder und die Regie verantwortlich zeigt.
PS. Keine Sorge, der Ohrenschützer war und ist wohlauf; die Krankheit des Vorlesers ist nur vorgetäuscht.
Die Autorin debruma hat ein kleines, feines Weblog erstellt, in welchem sie über kleine Miniaturen mehrere Erzählstränge verfolgt. Dies mit der ihr eigenen Verkürzung und starken Dialogen, aber auch mit einem ungemein kräftigen Sog, der nach mehr verlangt. Daraus hört der geneigte Leser eine Bild-Lesung in Zusammenarbeit mit dem großartigen Othmar Mahlmeister, welcher für die Bilder und die Regie verantwortlich zeigt.
PS. Keine Sorge, der Ohrenschützer war und ist wohlauf; die Krankheit des Vorlesers ist nur vorgetäuscht.
Montag, 31. Januar 2011
Dichter ans Licht
Link zum Hörtext
Mit der letzten Textvorstellung von Günter Sopper (http://www.guenter-sopper.de/) wird hier ein neues Kapitel der Web-Präsentation des Ohrenschützers vorgestellt: Das Podcast-Video. Die wunderbar abgestimmten Bilder kommen von Othmar Mahlmeister (http://rechnerklemmt.blogspot.com/), womit sich ein vielsinnig ansprechendes Ganzes ergeben sollte. Und der Titel, "Dichter ans Licht", kann wohl auch so interpretiert werden, als dass ein Text über die Tonsprache auch in Bildern ausgedrückt wird. Der Ohrenschützer findet's spannend und wünscht gute Unterhaltung.
(aktualisiert am 02.03.2011 mit neuem Schnitt)
Mit der letzten Textvorstellung von Günter Sopper (http://www.guenter-sopper.de/) wird hier ein neues Kapitel der Web-Präsentation des Ohrenschützers vorgestellt: Das Podcast-Video. Die wunderbar abgestimmten Bilder kommen von Othmar Mahlmeister (http://rechnerklemmt.blogspot.com/), womit sich ein vielsinnig ansprechendes Ganzes ergeben sollte. Und der Titel, "Dichter ans Licht", kann wohl auch so interpretiert werden, als dass ein Text über die Tonsprache auch in Bildern ausgedrückt wird. Der Ohrenschützer findet's spannend und wünscht gute Unterhaltung.
(aktualisiert am 02.03.2011 mit neuem Schnitt)
Samstag, 22. Januar 2011
Die Zecke
Link zum Hörtext
Wer mit der Sprache spielt, wird automatisch rhythmisch-musikalische Bereiche neu erschließen. Insofern ist der Sprung von diesem Text Günter Soppers zum Rap nicht besonders weit. Aber keine Angst, der Ohrenschützer rappt nicht schon wieder, obgleich eine zungenbrecherische Verlockung durchaus festzustellen war, das Gedicht in höchstmöglichem Tempo herunterzurattern. Das hätte jedoch besser zum springlebendigen Floh gepasst als zur trägen, sich in die Haut eingrabenden Zecke. Und schnell und langsam lesen gleichzeitig geht doch nicht. Wirklich nicht. Nein, ganz bestimmt nicht.
Wer mit der Sprache spielt, wird automatisch rhythmisch-musikalische Bereiche neu erschließen. Insofern ist der Sprung von diesem Text Günter Soppers zum Rap nicht besonders weit. Aber keine Angst, der Ohrenschützer rappt nicht schon wieder, obgleich eine zungenbrecherische Verlockung durchaus festzustellen war, das Gedicht in höchstmöglichem Tempo herunterzurattern. Das hätte jedoch besser zum springlebendigen Floh gepasst als zur trägen, sich in die Haut eingrabenden Zecke. Und schnell und langsam lesen gleichzeitig geht doch nicht. Wirklich nicht. Nein, ganz bestimmt nicht.
Donnerstag, 13. Januar 2011
Feuerherz
Link zum Hörtext
Günter Sopper ist zweifellos ein kreativer Kopf in seinen Funktionen als Dirigent, Instrumental- und Liedbegleiter, Kabarettist, Improvisator und Komponist von Bühnenmusiken, Chansons, Liedern, Kammer- und Orchestermusik. Doch auch seine Texte sprühen förmlich von Energie, wie man am hier vorstellten "Feuerherz" deutlich erkennen mag. Es handelt sich hierbei auch um eine Art Gegenentwurf zu einer bereits bestehenden Vertonung des Gedichts, deren Fokus eher auf einer perfekten Aussprache zu liegen scheint. Der Ohrenschützer pfeift jedoch auf technische Perfektion, wenn dafür das Gefühl den Raum bekommt, den es verdient.
Günter Sopper ist zweifellos ein kreativer Kopf in seinen Funktionen als Dirigent, Instrumental- und Liedbegleiter, Kabarettist, Improvisator und Komponist von Bühnenmusiken, Chansons, Liedern, Kammer- und Orchestermusik. Doch auch seine Texte sprühen förmlich von Energie, wie man am hier vorstellten "Feuerherz" deutlich erkennen mag. Es handelt sich hierbei auch um eine Art Gegenentwurf zu einer bereits bestehenden Vertonung des Gedichts, deren Fokus eher auf einer perfekten Aussprache zu liegen scheint. Der Ohrenschützer pfeift jedoch auf technische Perfektion, wenn dafür das Gefühl den Raum bekommt, den es verdient.
Abonnieren
Posts (Atom)